Archiv der Kategorie: In eigener Sache

Fotografie

In letzter Zeit sind Artikel von mir erschienen, bei denen die Fotocredits gefehlt haben oder falsch waren. Das ist mir nicht nur peinlich, sondern tut mir auch besonders leid, da die Fotos von einer ganz tollen Fotografin stammen – die ich euch uneingeschränkt empfehlen kann. Falls ihr also eine Fotografin sucht, die nicht nur tolle Bilder macht, sondern auch noch feministisch gebildet und engagiert ist und obendrauf unglaublich sympathisch, dann schaut mal auf der Website von Bettina Frenzel vorbei. Dort findet ihr ihre Angebote und Arbeitsproben, Preise gibt es auf Anfrage.

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Verlosung

Aufgepasst! Spontan-Gewinnspiel! Die Denkwerkstatt verlost eine Karte für die femous night am Samstag in der Wiener Ottakringer Brauerei (mit Peaches! u.a.). Start: 18 Uhr. Mitspielen könnt ihr diesmal auf Twitter: Link

Viel Glück!

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Happy Birthday…

… to me. Kinder, wie die Zeit vergeht! Vor genau einem Jahr habe ich mir noch Gedanken darüber gemacht, ob so ein Blog-Projekt denn überhaupt funktionieren könne – seit diesem ersten Eintrag im Dezember 2009 wurden mittlerweile 130 Beiträge auf der Denkwerkstatt (von mir selbst und brillianten Gastkommentatorinnen) veröffentlicht. Wenn das kein Grund zum Feiern ist.

Und nachdem Feiern alleine wenig Spaß macht, widme ich diesen Jubiläumseintrag meinen treuen Leserinnen und Lesern. Es gibt etwas zu gewinnen! Und zwar:

– Das Album God Save The Queers von den „Kumbia Queers“*,
– den Virginia Woolf Klassiker To the Lighthouse
– und einen Überraschungspreis

Was ihr dafür tun müsst: Einfach hier einen Kommentar (mit einer gültigen E-Mail-Adresse) hinterlassen. So nehmt ihr automatisch an der Verlosung teil. Über Feedback freue ich mich sehr, eure Meinungen / Anregungen / Beschwerden / Verbesserungsvorschläge / Lobeshymnen sind aber keine Voraussetzung, um an der Verlosung teilzunehmen. Kritik ist ausdrücklich erwünscht, Beleidigungen werden gelöscht.

Berücksichtigt werden alle Kommentare, die bis zum 26. Dezember 2010, 23.59 Uhr eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

* Die Platte der „Kumbia Queers“ wurde mir freundlicher Weise vom Wiener Label comfortzone, das sich auf elektronische Musik und queer-feministische Acts spezialisiert hat, zur Verfügung gestellt. Schaut doch mal auf der Website vorbei!

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Umzug

Im Dezember könnte es hier etwas einsam werden. Ich bin nämlich vorübergehend umgezogen. Und zwar als Gastbloggerin auf die Website des großartigen Missy-Magazins. Bitte entschuldigt also, wenn es auf der Denkwerkstatt einstweilen wenig Neues zu lesen gibt.

Auf einen Beitrag könnt ihr euch dennoch schon jetzt freuen: Im Dezember feiert die Denkwerkstatt ihr einjähriges Bestehen und zu diesem Jubiläum wird es natürlich Belohnungen für die Leserinnen und Leser geben. Also dranbleiben!

Außerdem werden auf der Missy-Magazine-Seite regelmäßig neue Beiträge von mir zu finden sein und auch auf der Mädchenmannschaft könnt ihr in der „WWW Girls“ Serie etwas über die Denkwerkstatt lesen. Reinschauen!

PS. Dranbleiben könnt ihr zum Beispiel auch auf Facebook.

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Wochenende

Vormerken: Darwin ist the Newton of Biology? Am 3. November kommt Evelyn Fox-Keller nach Wien. Die Physikerin, die am MIT lehrt, „wird im deutschsprachigen Raum als ‚grande dame‘ des wissenschaftskritischen Feminismus wahrgenommen“. Im Christian-Doppler-Saal (Boltzmanngasse 5) wird sie darüber sprechen, „ob aktuelle gentechnische Forschungsergebnisse Kants Aussage ‚es werde nie einen Newton des Grashalms geben‘ Lügen strafen.“ 3.11. 2010, 17-19 Uhr. Link

Nachlesen: Wer den erfrischend klugen Kommentar von Andrea Roedig zum Thema Verschleierung noch nicht gelesen hat, sollte das nachholen. Unter dem Titel „Schleier der Wahrheit“ wägt die Philosophin feministische Positionen zu Burka, Niqab und Co ab: „Es kann durchaus sein, dass im arabischen Raum ein Widerstand gegen jede Form von Verschleierung die einzig richtige feministische Option wäre. Für Europa ist das – bis auf weiteres – nicht angemessen.“ Link zum Artikel auf diestandard.at

Mit mir freuen: In der Oktober-Ausgabe der „Anschläge“ ist ein äußerst netter Hinweis auf die Denkwerkstatt zu finden: „Der noch nicht einmal ein Jahr alte Blog behandelt zeitkritisch, akademisch und gut lesbar Gender Studies, Feminismus und Popkultur. Alle paar Tage finden sich hier neue Links, theoretische Überlegungen, politische Beiträge, (…) Veranstaltungstipps, Gewinnspiele und spannende Interviews zu Männlichkeitsforschung, Film und Frauenpolitik. Den Blog gibt es auch auf Facebook. We like!“ Außerdem in der Oktober-Ausgabe: Spannende Beiträge zum Thema Väterrechtsbewegung. Eine Vorschau auf die Inhalte im November findet ihr hier.

Gespannt sein dürft ihr auf Teil 2 des Interviews mit Anna Bakba. Den gibt es morgen.

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Postcards from America #6

Boston und die logische Schlussfolgerung: Cape Cod, die beliebteste Urlaubsgegend der Nordostkuesten-Bewohner_innen. Im Sommer ist hier die Hoelle los, Mitte September geht es bereits ruhiger zu. Es ist wahrlich idyllisch: Einsame, langgezogene Sandstraende, Naturschutzgebiete und Wanderwege durch die Duenen. Ganz an der Spitze des Capes liegt Provincetown, auch P-Town genannt. Das kleine Staedchen war einst Walfaenger-Dorf, heute wird es noch immer von portugiesischen Nachkommen bewohnt. Und jeder Menge Kuenstler_innen. P-Town ist genauer gesagt der liberalste Ort der Ostkueste in den sonst nicht ganz so liberalen Staaten. „You’re not in Kansas anymore“ ist ein beliebter Slogan, der unter anderem ausdrueckt, dass Lesben und Schwule hier ungestoert ihren Urlaub verbringen koennen, ohne seltsame Blicke zu ernten. Provincetown hat sich ganz auf die bunte Mischung von Menschen aller Altersklassen eingestellt: sogar Kirchen zeigen die Regenbogenfahne. Eine wirklich angenehm entspannte Atmosphaere.

Mittlerweile bin ich uebrigens schon in den White Mountains, der atemberaubend schoenen Wildnis des Nordostens. Und nachdem es in den USA nahezu ueberall gratis Wifi gibt, sind Internet-Cafes kaum noch zu finden. Und Bloggen mit dem I-Pod ist anstrengend. In diesem Sinne war dies meine letzte Postkarte aus den Staaten. In spaetestens zwei Wochen koennt ihr hier lesen, was es aus  Maine und Kanada noch interessantes zu berichten gibt. Geniesst (sic) den restlichen Spaetsommer, wir lesen uns! Zum Abschluss ein paar Eindruecke aus New Hampshire (zur Fotobearbeitung blieb keine Zeit):

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USA

In den kommenden vier Wochen wird es auf der Denkwerkstatt nicht die gewohnten Blog-Einträge geben. Ich bin nämlich unterwegs. In den USA, genauer gesagt Neuengland. Da ich meine Leserinnen und Leser aber nicht so lange auf dem Trockenen sitzen lassen kann, wird es hier (unregelmäßig) virtuelle Postkarten aus Übersee geben. Im Idealfall vollgepackt mit Infos zur amerikanischen Frauenpolitik, Medienereignissen und Fotos von Sylvia Plaths Geburtshaus (Boston). Man/frau liest sich!

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Gewinnspiel

Vielen Dank an alle, die sich am Gewinnspiel beteiligt haben – die nächste Verlosung kommt bestimmt! Gewonnen hat Franziska, die sogar die einzelnen Werke richtig erkannt hat und von meiner Glücksfee gezogen wurde. „The Bell Jar“ von Sylvia Plath ist bereits unterwegs zu ihr.
Hier die Auflösung:

1. Anne Fausto-Sterling („Sexing the Body“)
2. Michel Foucault („Der Wille zum Wissen. Sexualität und Wahrheit“)
3. Raewyn Connell („Gender and Power“)
4. Chandra Mohanty („Under Western Eyes“)

Alle Werke und Autor_innen sind übrigens uneingeschränkt zu empfehlen!

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Gewinnspiel!

Um das Sommerloch ein wenig angenehmer zu gestalten, gibt es hier exklusiv für alle (wissenschaftlich interessierten) Leserinnen und Leser der Denkwerkstatt Spannung, Spiel und einen Preis. Zu gewinnen es gibt es einen von drei kürzlich vorgestellten Romanen, nämlich „Bonjour Tristesse“, „The Bell Jar“ oder „Fear of Flying“. Der/die glückliche Gewinner/in darf selbst wählen. Die Aufgabe: Die passende Autorin oder den passenden Autor zum Zitat finden. Und das Ergebnis an denkwerkstattblog@gmail.com schicken. Unter allen richtigen Antworten entscheidet das Los. Schluss des Gewinnspiels: 26. August, 23.59 Uhr. Der Rechtsweg oder Bestechungen sind ausgeschlossen.

1. „Relationships among gender, brain function, and anatomy are both hard to interpret and difficult to see, so scientists go to great lengths to convince each other and the general public that gender differences in brain anatomy are both visible and meaningful. Some such claims provoke battles that can last for hundred of years. In coming to understand how and why these battles can last so long, I continue to insist that scientists do not simply read nature to find truths to apply in the social world. Instead, they use truths taken from our social relationships to structure, read, and interpret the natural.“

2. „Denn auch die Aristokratie hatte die Eigenart ihres Körpers behauptet; dies geschah in der Form des Blutes (…). Die Bourgeoisie hingegen sah, um sich einen Körper zu geben, auf ihre Deszendenz und auf die Gesundheit ihres Organismus. Das „Blut“ der  Bourgeoisie war ihr Sex.“

3. „Power, authority, aggression, technology are not thematized in feminitiy at large as they are in masculinity. Equally important, no pressure is set up to negate or subordinate other forms of femininity in the way hegemonic masculinity must negate other masculinities. It is likely therefore that actual femininities in our society are more diverse than actual masculinities.“

4. „An analysis of ’sexual difference‘ in the form of a cross-culturally singular, monolithic notion of patriarchy or male dominance leads to the construction of a similarly reductive and homogeneous notion of what I call the ‚Third World Difference‘ – that stable, ahistorical something that apparently oppresses most if not all the women in these countries.“

Viel Spaß und viel Glück!

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Eingeordnet unter In eigener Sache, Wissenschaft

In eigener Sache

Gleich zu Beginn: Wie ihr vielleicht bemerkt habt, war die Kommentar-Funktion bei den letzten paar Blogeinträgen deaktiviert. Unabsichtlich. Problem bereits behoben!

Und: Die Denkwerkstatt gibt es nun seit mittlerweile acht Monaten, wir steuern langsam, aber sicher auf den 100. Eintrag zu und ein Relaunch ist mehr als überfällig! Das Ziel: Das Ganze soll noch im Sommer passieren. Mit neuem Look und neuer Adresse.

Zu guter letzt: Was mich immer wieder amüsiert, sind Suchanfragen, die User_innen auf die Denkwerkstatt führen. Leider muss ich zugleich aber schon viele Menschen enttäuscht haben, da sie auf meinem Blog wohl nicht die passenden Antworten auf ihre brennenden Fragen gefunden haben.

Klaus Rieser hat etwa im Denkwerkstatt-Interview spannende Sachen zu Filmwissenschaft und Männlichkeit erzählt, ob Johnny Depp zugenommen hat und ob er Schildkröten mag – dazu liefert der Beitrag leider keine Einsichten. Natürlich wird auch nach der sexuellen Orientierung des Schauspielers gesucht, überhaupt interessieren sich sehr viele Menschen dafür, ob Fußballer, Moderatoren, Schauspieler und Politiker homosexuell sind. Am häufigsten wurde hier nach Karl-Heinz Grassers sexueller Orientierung gesucht, dessen Männlichkeit und die Angriffe darauf ich in „Der schöne Karl-Heinz“ zu analysieren versucht habe.

Ganz und gar nicht jugendfreie Suchanfragen bescherte mir der Artikel über Bushido und Co. Da werden Dinge in Suchmaschinen getippt, die ich nicht einmal aussprechen könnte. Zitierte Passagen im Text haben auch dafür gesorgt, dass einige Angestellte in Unternehmen meinen Blog nicht mehr lesen können. Porno-Filter. Dennoch wird der Kommentar vorerst nicht gelöscht. Ob Frauen die besseren Menschen sind, das wollten schon viele User_innen wissen. Ich selbst habe diese (nicht ganz ernst gemeinte) Frage angsichts der Debatte um die österreichische Bundeshymne gestellt.

Der Winzer Leo Hillinger hat in der ORF-Doku-Soap „Das Match“ quasi seine Männlichkeit eingebüßt und bekam von Herbert Prohaska den Spitznamen „Leonie“ verpasst. Diesen Namen wird er wohl nicht mehr so schnell loswerden, allein über 200 Mal führte „Leonie Hillinger“ auf meine Analyse der TV-Sendung.

„Was bedeutet es, wenn mich mein Freund Prinzessin nennt?“ hat auch jemand in eine Suchmaschine getippt. Ebenso: „Was unterscheidet Männer vom Tier?“. Nun gut, auf eine Frage hätte ich wirklich gerne eine Antwort gegeben: „Welcher Glaube ist wahr?“ Ich werde das demnächst mit Religionswissenschafter_innen diskutieren. Bis dahin: Bitte um Geduld!

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Eingeordnet unter In eigener Sache, Satire